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Mittwoch, Oktober 06, 2004
LESBARKEIT

Lesbarkeit ist bei wissenschaftlichen Aufsätzen vielleicht nicht oberstes Gebot. Aber dieser Einstieg in einen Zeitschriftenaufsatz geht dann doch etwas weit:

Nicht zu Unrecht haben der Vorlagebeschluss des LG Bochum vom 29.7.2003 (LG Bochum, Beschluss vom 29.7.2003, Az. 1 O 795/02, NJW 2003, 2612 ff. (= VuR 2003, 382 f., mit Anmerkung Rott, VuR 2003, 409 ff.); dazu H.P. Westermann, ZfIR 2003, 680 f.; Lange, EWiR 2003, 869 f.; Staudinger, GPR 2003, 22 ff.; s.a. Frisch, ZGS 2003, 333 ff.; Deutsch, NJW 2003, 2881 f. ("Verbraucherschutz gegen den BGH"); sowie Schmidt-Kessel, ZGS 2003, 321 ("Heininger und kein Ende"); s. zur Befangenheit von Bundesrichtern BGH, Beschl. v. 14.5.2002, Az. XI ZR 322/01, VuR 2003, 391 ff. (mit Anmerkung Brocker/Knops, 393 f.); E. Schneider, ZAP 16/2003, S. 841 f.) und die beiden "Nichtvorlage"-Beschlüsse des XI. BGH-Senats (Der XI. Senat sieht nämlich explizit keinen Grund für eine (erneute) Vorlage an den EuGH und kritisiert das LG Bochum ausdrücklich, vgl. BGH, Beschl. v. 16.9.2003, Az. XI ZR 447/02, WM 2003, 2184 ff.; sowie Beschl. v. 23.9.2003, Az. XI ZR 325/02, WM 2003, 2186 f.) für großes Aufsehen gesorgt.

Zumindest für meinen Geschmack.